Das Betriebspraktikum

a) Durchführung

In der 9. und der 10. Klasse absolvieren die Schülerinnen und Schüler jeweils ein zweiwöchiges Berufspraktikum. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich selbstständig die Praktikumsplätze. Die vorhergehenden berufsorientierenden Maßnahmen (Schnuppertage, Kompetenzanalyse, Kooperation mit dem BBZ und BIZ-Besuch) sollen den Schülerinnen und Schülern bei der Wahl ihres Praktikumsplatzes helfen. Um eine zu starke Fokussierung auf einen Beruf zu verhindern, sollten die beiden Praktika in verschieden Berufsfeldern absolviert werden. Ein Praktikum bei einem Verwandten ist nicht erlaubt.

Die Betriebe bescheinigen den Schülern durch ihre Unterschrift auf dem Laufzettel, dass sie bereit sind, einen Praktikanten zu betreuen. Sie erhalten ein Informationsschreiben über die rechtlichen Grundlagen und den Versicherungsschutz bei der Durchführung eines Praktikums.

b) Bewertung

Am Ende des Praktikums bewerten die Unternehmer das Arbeits- und Sozialverhalten der Schülerinnen und Schüler. Dazu erhalten sie einen Bewertungsbogen.

Neben dem Bewertungsbogen der Betriebe wird das Praktikum auch an Hand einer Praktikumsmappe, bzw. einer Präsentation von den Lehrkräften beurteilt.

Der Bewertungsbogen und ein Praktikumsbericht werden im Berufswahlpass abgeheftet.

Besonders der Bewertungsbogen der Betriebe ist für die Gespräche und die Bewerbungsmappe im Rahmen des Bewerbungstrainingstages von großer Bedeutung.

c) Ziel

Ziel der Praktika ist, den Schülerinnen und Schülern über einen etwas längeren Zeitraum Einblicke in die Berufswelt zu geben. Die Praktika haben hier eine besondere Bedeutung, da den Schülerinnen und Schülern auch die körperliche und geistige Belastung ihrer Berufswünsche deutlich gemacht wird.