Fachkonferenzleitung Religion: N.N.

Kerncurriculum Religion: hier als PDF

Vorbemerkungen zum Unterricht in Religion: hier als PDF

Schuleigener Arbeitsplan Religion: hier als PDF

 

Das Fach Religion will den Schülern unserer Schule 12 Kompetenzen vermitteln:

- Den Aufbau der Bibel kennen lernen. Dieser Teil ist rein strukturelle Arbeit.

- Biblische Texte kennen und deuten (Was steht dort? Welche Bedeutung hatte der Text für die Menschen der damaligen Zeit? Was will oder kann der Text mir heute sagen?) Textarbeit und Interpretationen bestimmen den Unterricht, es erscheint uns aber sinnvoll, diese durch Visualisierung und Einbeziehung des emotionalen Erlebens (szenisches Spiel/Standbilder/gestalterische Zugänge) lebendiger zu gestalten.

- Jesus in seinem Lebenskontext kennen. Hier sollen Informationen, die aus dem Neuen Testament über Jesus entnommen werden und mit Sekundärinformationen (z.B. aus dem Stuttgarter Nachschlagewerk) über das Leben der Juden zur Zeit Jesu verknüpft werden.

- Nach Gott fragen, Erfahrungen mit Gott ausdrücken. Dieser Bereich ist sehr subjektiv. Er sollte sowohl Erfahrungen anderer Menschen als auch der Schüler/des Lehrers beinhalten.

- Christliche Gemeinde und ihre Einrichtungen kennen und als Orte des Glaubens erfahren.

Da unsere Schüler aus verschiedenen Gemeinden stammen, können von ihnen Schaubilder erstellt werden, die unterschiedliche Strukturen zeigen. Empfehlenswert ist hier auch die Einbeziehung eines örtlichen Pastors. Die Vermittlung dieser Kompetenz sollte in Klasse 7/8 erfolgen (begleitend zum Konfirmationsunterricht).

- Kirchliche Feste und religiöses Brauchtum kennen und erleben. Die Schüler sollen das Kirchenjahr kennen und die damit verbundenen Feste, besonders Weihnachten, Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten. Das Weihnachtsfest wird bei uns durch Bastelei, Ausschmückung der Klassen und besinnliche Momente im Klassenraum besonders erlebbar gestaltet.

- Religiöse Ausdrucksformen kennen und anwenden (Gebete, Lieder, Glaubensbekenntnis)

- Sich als Teil der Schöpfung wahrnehmen und für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen

- Im anderen den Nächsten entdecken und achten. Unter diesem Aspekt sollte besonders in Klasse 5 (neue Lerngruppe) der Gruppenbildungsprozeß positiv beeinflusst werden. In höheren Klassen kann die Gleichniserzählung vom barmherzigen Samariter Ausgangspunkt für Reflexionen sein. Weiterhin werden den Schülern Menschen bekannt gemacht, die sich in besonders herausragender Weise für ihre Mitmenschen eingesetzt haben. In Klasse 10 bieten sich Referate von Biografien an.

- Sich als Christ Konflikten stellen. Hier bietet sich besonders die Betrachtung von Alltagskonflikten/Klassenraumkonflikten an unter der Fragestellung: Welche Lösungswege zeigt uns Jesus Christus auf? Deeskalation und friedliches Miteinander sollen erprobt und erfahren werden, Meinungen und Gefühle von „Gegnerng sollen wahrgenommen und eigene Meinungen und Gefühle geäußert werden. Das Fach Religion leistet somit einen Beitrag zu positiven Gruppenprozessen.

- Ökumene: Die Schüler erfahren Unterschiede und Gemeinsamkeiten katholischer und evangelischer Christen. Außerschulischer Lernort kann ein Besuch der St. Marien Kirche in Sulingen sein.

-Elemente anderer Religionen kennen. Besonderes Gewicht messen wir den beiden anderen monotheistischen Religionen bei, dem Judentum als Keimzelle unserer christlichen Religion und dem Islam als Religion vieler Mitschüler unserer evangelischen Schüler. Weiterhin sollen die Schüler elementare Kenntnisse des Hinduismus und des Buddhismus erwerben.

Die Fachkonferenz „Religiong hat kein Schulbuch für den Religionsunterricht beantragt. Sie verfügt über diverse Klassensätze, die jedem Lehrer zur Verfügung stehen. Jeder Lehrer ist frei in der Wahl der ihm am geeignetsten erscheinenden Mittel, die betreffenden Kompetenzen zu vermitteln.

Schuleigener Arbeitsplan für das Fach Evangelische Religion an der

Carl-Prüter-Schule

Auflistung der in den curricularen Vorgaben als verbindlich angegebenen Themen. Dabei werden die folgenden Kompetenzen nicht mehr den einzelnen Themen zugeordnet. Sie sind im Aufbau integriert.

Kompetenzbereich A: Die Bibel als Grundlage des christlichen Glaubens

  • Die Entstehungsgeschichte und den Aufbau der Bibel kennen

Biblische Texte kennen und deuten

  • Jesus in seinem Lebenskontext kennen

Kompetenzbereich B: Von Gott angenommen in der Gemeinschaft leben

  • Nach Gott fragen, Erfahrungen mit Gott ausdrücken

Die christliche Gemeinde, ihre Einrichtungen, Gruppen und Angebote kennen und sie als Orte des Glaubens erfahren

Kirchliche Feste und religiöses Brauchtum kennen und erleben

  • Religiöse Ausdrucksformen kennen und anwenden

Kompetenzbereich C: Christliche Begründung für ethisches Handeln

  • Sich als Teil der Schöpfung wahrnehmen und für die Bewahrung der Schöpfung einsetzen

Im anderen den Nächsten entdecken und achten

  • Sich als Christ Konflikten stellen

Kompetenzbereich D: Mit anderen Konfessionen und Religionen ins Gespräch kommen

  • Beispiele kennen, wie Christen verschiedener Konfessionen Ökumene leben
  • Elemente anderer Religionen kennen

Anmerkung:

Das Thema „Kirchenjahr“ wird nicht explizit in den schuleigenen Lehrplan aufgenommen. Die Fachkonferenz hat sich dazu entschlossen, die einzelnen Feste des Kirchenjahres zeitnah, das heißt zum Zeitpunkt im Kirchenjahr im Unterricht zu behandeln.

Gewichtung der einzelnen Leistungsbereiche

schriftlicher Leistungsbereich

mündlicher Leistungsbereich

fachspezifischer Leistungsbereich

30 %

56 %

14 %

20 % der mdl. Leistung

2 je Schuljahr

Dazu gehören

Beiträge zum Unterrichtsgespräch

Unterrichtsdokumentationen

Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen

Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung

Präsentationen, zunehmend mediengestützt

Freie Leistungsvergleiche wie etwa Schülerwettbewerbe

Lehrwerk

: Kursbuch Religion Elementar – Religionsbuch für das mittlere Lernniveau

Jahrgang 5/6

1

Pflichtthemen

Zeit

Thema

Intentionen/ inhaltliche Aspekte

Methodische Vorschläge

Schulbuchbezug2

12

Miteinander leben (5)

  • Sich selbst erkennen: Einzigartigkeit, Stärken, Schwächen

  • Der Mensch als Teil des sozialen Gefüges

Streiten – Ursachen und Folgen

Vergeben und Vertragen

Regeln als gestalterisches Element einer Christen-Gemeinschaft

  • Rollenspiele

Geschwistergeschichten

Erschließung biblischer Konfliktgeschichten (Gen 32f. Jakob-Esau-Versöhnung)

Erschließung biblischer Gebote (Doppelgebot der Liebe, Goldene Regel)

Konfliktlösungsstrategien erproben und beurteilen

Gewaltfreie Methoden der Konfliktbewältigung erproben und reflektieren

Klassenregeln erstellen

Kapitel „Miteinander“

Kapitel „Freundschaft“

Kapitel „Wahrheit und Lüge“

10

Einführung in die Bibel (5)

  • Die Bibel in der Erfahrungswelt der Schüler

Die Bibel – eine Sammlung

Vom gesprochenen zum geschriebenen Wort

Aufbau der Bibel

Funktionen der Bibel in Gottesdienst, Gemeinde, Leben

Umgang mit der Bibel

Zugangswege zur Bibel

  • Bibeltisch mit Bibel von Schülern

Zeitleiste zur Entstehung AT/NT

Übungen zur Überlieferung

Die Bibel – eine Bibliothek aus vielen Büchern

Texte zur Funktion der Bibel (1. Kor 13,5.13 / Ps 23 / Gen 15,1)

Wettspiel, Rätsel zum Auffinden von Bibelstellen, Umschlags- /Lesezeichengestaltung, Aktualisierungen, Zeitreiseberichte, Bildergeschichten

Kapitel „Die Bibel“

14

Jesu Leben und Wirken (5/6)

  • Lebensstationen Jesu: Geburt, Kindheit, Wanderprediger, Tod

Lebenswelt Jesu: Geografie, politische Lage (Römische Besatzung)

Die jüdische Religion als Wurzel Jesu

Die Botschaft Jesu vom Reich Gottes (Gleichnisse, Wundergeschichte, Gespräche mit den Menschen)

Jesu Lebensstationen als Feste

Jesusbilder

  • Anhand von Bildern die Lebensgeschichte Jesu erzählen

Beispiele aus NT lesen, nacherzählen, zeichnen

Religiöse Gruppen (Pharisäer, Zeloten, Qumranleute) durch Rollenspiele/Streitgespräche erschließen

Klima, Landschaften, Vegetation mit Hilfe von Atlanten erschließen

Grundlagen der jüdischen Religion als Wandzeitung präsentieren

Beispielhafte Bibelgeschichten: Lk 15, 11-32 / Mt 20, 1-16

Landkarte „Der Weg Jesu“ gestalten

Jesusdarstellungen in der Kunst

Kapitel „Umwelt Jesu“

Kapitel „Gleichnisse“

12

Gottes Spuren entdecken (5/6)

  • Gottesbilder

Menschen denken und reden verschieden von Gott

Erfahrungen von Menschen mit Gott anhand biblischer Texte erschließen

Engel als Boten Gottes

Glaubenserfahrungen hinterlassen Spuren im Leben von Menschen

Rede von Gott in Symbolen

Zweifeln an Gott? – Glauben, Zweifeln und Fragen zum Ausdruck bringen

Gott im Gebet begegnen

  • Gottesdarstellungen in der Kunst

Fotocollage „Spuren“

Gottesspuren im Leben finden

Biblische Texte: Abraham, Mose, Jona, PS 23

Engel in der Bibel (Gen 22,12 / Dan 6,22 / Mt 1,20f. / Lk 2,8-14)

Eigene Glaubenserfahrungen in Form von Bildern, Texte zum Ausdruck bringen

Gott in Symbolen (Hirte, Quelle, Hand) erfahren (Ps 18,3 / 27,1)

Gebete verfassen, Gebetsbuch erstellen und gestalten

Kapitel „Gottesbilder“

Kapitel „Beten“

12

Schöpfung (6)

  • Wahrnehmung und Erleben von Natur

Umgang mit der Schöpfung Gottes heute

Die Bibel erzählt vom Anfang

Gott als Schöpfer allen Lebens

Die Beziehung von Gott und den Menschen in den Schöpfungsgeschichten

Gott nimmt den Menschen in die Verantwortung

Den Schöpfer loben

  • Unterrichtsgänge, Naturmeditation, Stilleübungen um die Natur zu erfahren

Negative Aspekte im Umgang mit der Schöpfung erarbeiten: Massentierhaltung, Klimawandel, Umweltzerstörung

Gen 1,1 – 2,4a: Gestaltung der Schöpfungsgeschichte als Comic, Collagen erstellen

Aspekte zur Beziehung von Mensch und Gott: Ebenbildlichkeit von Mann und Frau, Sonntag – Ruhetag?

Verständnis des Herrschaftsauftrages (Gen 1,26ff. und Ex 2,15)

Lieder und/oder Lobpsalmen schreiben

Symbole Regenbogen, Senfkorn in Beziehung zur Schöpfung setzen

Kapitel „Schöpfung“

10

David (6)

  • Lebensstationen Davids erfahren

David vertraut Gott

Macht und Ohnmacht Davids

David und Nathan – schuldig werden und umkehren

Auf den Spuren David

Jesus, der „Sohn“ Davids

  • Davids Geschichte anhand der biblischen Überlieferung kennen lernen

Auseinandersetzung mit einzelnen Stationen des Lebensweges Davids (Berufung, Bedrohung durch Saul, David und Goliath, David als Sänger, Gottes Zusage an David) in Form von Tragebucheinträgen, Dialogen, Bildergeschichten, Rollenspielen, Standbildern

Gestaltung von Landkarten zur Lebenswelt Davids

Schuld und Buße Davids

Kapitel „König David“

Fakultative Themen

Kirchenjahr

Kapitel „Religiöse Feste“

Christen leben in Gemeinden

Kapitel „Erste Christen“

Gemeinsam glauben in verschiedenen Konfessionen

Kapitel „Evangelisch – Katholisch“

Die Kinder Abrahams

kein Schulbuchbezug

Fremden begegnen

Kapitel „Kinder heute“ und „Fremde“

Wahrheit und Lüge

Kapitel „Wahrheit und Lüge“

Erfolg und Misserfolg

Jahrgang 7/8

1

Pflichtthemen

Zeit

Thema

Intentionen/ inhaltliche Aspekte

Methodische Vorschläge

Schulbuchbezug2

12

Prophetie – Handeln im Auftrag Gottes (7)

  • Wahrsagerei oder Prophetie?

Religiöse, soziale und politische Missstände in Israel

Amos – ein unbequemer Zeitgenosse?

Propheten: Künder von Gottes Heilshandeln

Prophetisches Reden und Handeln heute

  • Anhand von Horoskopen, Bibeltexten unterschiedliche Merkmale von Wahrsagerei und Prophetie herausarbeiten

Zeitungsseite zu den Missständen im Nord- und Südreich erstellen

Lebenslauf des Amos darstellen (Bildergeschichten erstellen, Erschließung der biblischen Amosgeschichte)

Reaktion des Volkes Israel in Form eines szenischen Spiels umsetzen

Jesaja: Prophet des Heils

Präsentation verschiedener Protestgruppen

Diskussion: Ist die Welt gerecht?

  • Kapitel „Amos“

Kapitel „Elia“

12

Reformation – die Freiheit des Christen (7)

  • Religiöses Leben und religiöse Ordnung im Mittelalter

Leben der Reformatoren Luther, Zwingli, Calvin

Rechtfertigungslehre/ geschenkte Gerechtigkeit

Freiheit des Gewissens

Die Sakramente der evangelischen Kirche

Konfessionelle Verschiedenheit

Reformationsgeschichte der eigenen Region

  • Bildanalyse mittelalterlicher Darstellungen

Im Rollenspiel Gespräche verschiedener Bevölkerungsgruppen im Mittelalter darstellen

Steckbriefe der Reformatoren erstellen

Gleichnis vom verlorenen Sohn (Lk 15,11-32)

Besuch einer evangelischen und katholischen Kirche

Projekt: Sulingen während der Reformationszeit

Analyse von Filmausschnitten („Martin Luther“)

  • Kapitel „Reformation“

14

Glaube und Aberglaube (7/8)

  • Okkultismus in der Erfahrungswelt der Schüler

Auseinandersetzung mit Orakelpraktiken

Spiritismus und Animismus

Ursachen für die Verbreitung des Aberglaubens

Glaube und Aberglaube

  • Sammeln, Verfassen, kritische Reflexion von Horoskopen

Kritische Auseinandersetzung mit Kartenlegen, Handlesen, Pendeln

Okkultismus, Satanismus im Internet (Umgang mit Neuen Medien kritisch lernen)

Gegenüberstellung von Gott und Götzen am Beispiel 5. Mose 5,6-10 und 2. Mose 32-24 („Goldenes Kalb“)

1 Joh 4,1-7.18 („Wahre und falsche Propheten“)

  • Kapitel „Okkultismus“

10

Randgruppen unserer Gesellschaft (7/8)

  • Lebensbedingungen von Menschen

Diakonische Einrichtungen

Hilfe für Menschen als Auftrag für Christen

Möglichkeiten eigenen diakonischen Handelns

  • Gleichnis vom barmherzigen Samariter (Lk 10,29-37) –Deutung und Übertragen in die heutige Zeit

Steckbriefe diakonischer Einrichtungen

  • „Diakonischer Stadtführer“

  • Pro – Kontra Zivildienst

  • Kapitel „Diakonie“

Kapitel „Gewissen“

14

Paulus – Gründer christlicher Gemeinden (8)

  • Die Kirchengemeinde in der Erfahrungswelt der Schüler

Die Entstehung der frühchristlichen Gemeinden

Lebensstationen des Paulus

Die Lehre des Apostel Paulus

Stellung der Frau in der Gemeinde früher und heute

Leben in der Gemeinde heute

  • Erzählungen aus dem Alltag der Gemeinden (Leben, Aufgaben)

Kreuz und Auferstehung als Fundament der urchristlichen Gemeinde (1 Kor 15,3-8)

Projekt: Der Prozess um Paulus – Paulus rechtfertigt sein Handeln

Gottes Gnade und Gerechtigkeit (Röm 1,17)

Interview mit Pastor, Kirchenratsmitglied

  • Kapitel „Paulus“

12

Muslime bei uns (8)

  • Muslime in unserer Nachbarschaft

Entstehung und Grundzüge der Lehre Mohammeds

5 Pfeiler des Islam

Feste im Islam

Christentum und Islam – Gemeinsamkeiten und Spannungen

Möglichkeiten des Miteinanders

  • Erzählungen von persönlichen Erfahrungen

Landkarten zur Ausbreitung des Islam

Zeitleisten zur historischen Entwicklung erstellen

Erschließen von Texten des Koran / Vergleich mit biblischen Texten

Abraham als „Vater“ der Schriftreligionen (Gen 12-25)

Anhand von Zeitungs- oder Internetartikel das Bild des Islam in den Medien nachzeichnen

Besuch einer Moschee/ eines islamischen Glaubenszentrums

  • Kapitel „Islam“

Fakultative Themen

Jesus Christus – die Botschaft vom Zuspruch und Anspruch Gottes

Kapitel „Jesus vollbringt Wunder“ und „Passion und Ostern“

In der Nachfolge Jesu – neue Wege gehen

kein Schulbuchbezug

Feste und Feiern

kein Schulbuchbezug

Freundschaft und Liebe – auf dem Weg zueinander

Kapitel „Wer bin ich?“ und „Freundschaft und Liebe“

Miteinander streiten – den anderen gerecht werden

Kapitel „Konflikte“ und „Strafen“

Gebote und Weisungen – sich entscheiden und handeln

Kapitel „Gewissen“

Jahrgang 9/10

1

Pflichtthemen

Zeit

Thema

Intentionen/ inhaltliche Aspekte

Methodische Vorschläge

Schulbuchbezug

2

12

Judentum und Christentum (9)

  • Gemeinsame Wurzel erkennen
  • Historische Beziehung zwischen Juden und Christen

Grundelemente jüdischen Lebens und Glaubens nennen

Jüdisch-christlicher Dialog

  • Jüdische Speisekarten erstellen

Jüdisch kochen

Wandzeitung zu jüdisch-religiösen Grundbegriffen (Sabbat, Thora, Feste, Reinheits- und Speisegebote, Synagoge...)

Kurzreferate zu Grundzügen des jüdischen Glaubens (Monotheismus, Messiaserwartung...)

Besuch einer Synagoge, eines jüdischen Friedhofs

Brieffreundschaften nach Israel

  • Kapitel „Juden und Christen“

10

Jesus Christus – Hoffnung für das Leben (9/10)

  • Jesus Christus in Geschichte und Gegenwart

Jesusvorstellungen in den Schriftreligionen

Die Botschaft Jesu von der uneingeschränkten Liebe Gottes

Die Leiden Jesu als Hoffnung für die Menschen

Auferstehung Jesu

Leben in der Nachfolge

  • Vergleich von Jesusbildern in unterschiedlichen Epochen

Glaubensbekenntnisse

Analyse von Jesusworten (Arbeiter am Weinberg Mt 20,1-16 – Die Ehebrecherin Joh 8,1-11)

Synoptischer Vergleich der Passionsgeschichte

Auferstehungserzählungen

  • Kapitel „Jesus Christus“

Kapitel „Bergpredigt“

12

Schöpfung – Verantwortung für die Welt (9/10)

  • Vergleich von Schöpfungsberichten

Frage nach dem Sinn des Lebens

Sein wollen wie Gott

Chancen und Gefahren der Manipulation an Mensch und Natur

Verantwortung für die Schöpfung

  • Diskussion „Wie entstand das Universum?“ (Gegenüberstellung von naturwissenschaftlicher und biblischer Aussage)

Kurzreferate „Schöpfungserzählungen der Völker“

Vergleich der priesterlichen (Gen 1-2,4a) und jahwistischen Schöpfungserzählung (Gen 2,4b 25)

  • Aspekte zur Beziehung von Mensch und Gott: Ebenbildlichkeit von Mann und Frau, Sonntag – Ruhetag?

Verständnis des Herrschaftsauftrages (Gen 1,26ff. und Ex 2,15)

Lieder und/oder Lobpsalmen schreiben

  • Symbole Regenbogen, Senfkorn in Beziehung zur Schöpfung setzen
  • Kapitel „Was ist der Mensch?“

Kapitel „Technik“

14

Verantwortete Partnerschaft (9/10)

  • Voraussetzungen menschlicher Beziehungen

Aspekte menschlicher Beziehungen (Vermarktung der Sexualität, Gewalt gegen Frauen und Kinder, Schwangerschaften)

Verantworteter Umgang mit der Sexualität

Formen der Sexualität

Problemfeld Sexualität (AIDS, Empfängnisverhütung, Fremdgehen)

Ehe und Familie

  • Textanalyse Gen 1, 27: Annahme der eigenen Person

Analyse von Werbung: Wie wird Liebe und Sexualität vermarktet?

Interview mit ProFamilie, kirchlichen Beratungsstellen etc.

Erstellen eines Beratungsatlasses

Bedeutung der Ehe und Familie im kirchlichen Blickpunkt

  • Kapitel „Liebe“

Kapitel „Gewalt“

12

Bergpredigt (10)

  • Ursachen von Unfrieden und Gewalt

Die Bergpredigt als Hoffnungsbild von Gerechtigkeit und Frieden

Die Auslegung der Seligpreisungen

Die Goldene Regel

Das Vater unser

Frieden und Gerechtigkeit als Aufgabe der Christen

  • Recherche: Gewalt, Krieg, Habgier etc. in den Medien

Seligpreisungen umformulieren, negieren usw.

  • Aspekte der Bergpredigt in Auswahl (Lichtwort, Salzwort, Rückgriffe auf AT)
    • Mt 5-7

  • Strategien zur Konfliktlösung entwickeln, erproben und reflektieren

Kurzreferate: Organisationen und Aktionen zur Friedenssicherung

Kurzreferate: Menschen leben die Bergpredigt (Bonhoeffer, Mutter Theresa, Gandhi)

  • Kapitel „Bergpredigt“

Kapitel „Verantwortung“

Kapitel „Unbequeme Menschen

12

Tod und Leben – Auferstehung mitten im Leben (10)

  • Tod in der Lebenswelt der Schüler

Sozialer Tod

Definition Tod

Sterbehilfe

Abtreibung

Leben angesichts des Todes

Leiden, Tod und Auferstehung Jesu

  • Sammlung von Songs, die das Thema „Tod“ aufgreifen

Aufgreifen des Erfahrungsfeldes Sterben, Tod, Krankheit, Unfall, Katastrophe

Grunderfahrungen von Tod und Auferstehung (Jona)

Passionsgeschichte Jesu

Ostererzählungen, Emmausjünger

Der Auferstehungsgedanke bei Paulus: Analyse von 1 Kor 15

Vergleich der Jenseitsvorstellungen in verschiedenen Religionen

  • Kapitel „Tod und ewiges Leben“

Kapitel „Jesus Christus“

Fakultative Themen

Gottesfrage

Ökumene – Gemeinschaft der Christen

Neue religiöse Bewegungen – ein Heilsweg?

Schuld und Vergebung – neu anfangen können?

Arbeit und freie Zeit – Geschenk oder Last

Aufteilung der Themenbereiche auf die einzelnen Jahrgänge Evangelische Religion

Jahrgang 5

Jahrgang 6

Jahrgang 7

Jahrgang 8

Jahrgang 9

Jahrgang 10

2 Std.

2 Std.

2 Std.

2 St.

2 Std.

2 Std.

Pflichtthemen

Miteinander leben

Einführung in die Bibel

Schöpfung

David

Prophetie – Handeln im Auftrag Gottes

Reformation – die Freiheit des Christen

Muslime bei uns

Paulus – Gründer christlicher Gemeinden

Judentum und Christentum

Bergpredigt

Tod und Leben – Auferstehung mitten im Leben

Glaube und Aberglaube

Randgruppen unserer Gesellschaft

Jesus Christus – Hoffnung für das Leben

Schöpfung – Verantwortung für die Welt

Verantwortete Partnerschaft

Gottes Spuren entdecken

Jesu Leben und Wirken

Gewichtung der einzelnen Leistungsbereiche

schriftlicher Leistungsbereich

mündlicher Leistungsbereich

fachspezifischer Leistungsbereich

Pflichtunterricht

33 %

56 %

14 %

(20 % der mdl. Leistung)

2 je Schuljahr

Dazu gehören

Beiträge zum Unterrichtsgespräch

Unterrichtsdokumentationen

Anwenden fachspezifischer Methoden und Arbeitsweisen

Partner- oder Gruppenarbeiten und deren Darstellung

Präsentationen, zunehmend mediengestützt

Freie Leistungsvergleiche wie etwa Schülerwettbewerbe